Forderungsmanagement

Allgemein

Kreditmanagement
Forderungsmanagement ist professionelle Abmahnungen, mit denen Zahlungsausfälle bei Kunden vermieden werden, damit die Liquidität der Firma gesichert wird. Das müssen dabei nicht immer große Geldbeträge sein, auch viele kleinere Beträge machen insgesamt eine immense Summe aus und wenn man drauf angewiesen sein sollte, um seine Mitarbeiter zu entlohnen, zählt am Ende ein jeder Euro. Weil in der letzten Zeit die gerichtlichen Mahnverfahren rapide häufig geworden sind, ist Kreditmanagement sehr wichtig für jede Firma und Freelancer. Je nach Anzahl der Mitarbeiter, wird Kreditmanagement entweder innerhalb dem Unternehemen wahrgenommen oder an eine externe Firma weitergegeben.
Immer wieder müssen Betriebe ihren Geschäftsbetrieb niederlegen, weil die Kunden ihre offenen Rechnungen  nicht begleichen und die eigenen Rechnungen nicht bezahlt werden können. Mithilfe eines Kreditmanagements können Empfänger einer Rechnung rechtzeitig sowie effizient an die offenstehenden Rechnungen erinnert werden. Dabei ist es von großer Wichtigkeit Ordnung zu halten und sämtliche offenen Rechnungen und Zahlungseingänge im Blick zu haben. Äußerst Sinnvoll ist es außerdem, vor Abschluss eines Vertrags die Bonität des Geschäftspartners zu prüfen. Doch das ist nicht immer möglich. In großen Firmen mag das Wohl funktionieren, bei Privatkunden ist das jedoch nicht machbar.
Wenn die Situation eintreten sollte, dass Rechnungen nicht bezahlt werden, sollte schnell etwas passieren. Dabei ist ein wirklich guter Anwalt vonnöten. Die Hamburger Kanzlei Wrase zum Beispiel kümmert sich um Kreditmanagement und steht ihren Kunden, ob privat oder gewerblich während den Forderungen sowohl außerhalb des Gerichtssaals sowie auch im Gerichtssaal zur Seite.
Falls jemand die Summen der Kunden eintreiben möchte und sich dafür an eine Anwaltskanzlei wendet, dann werden dabei im Umfang des Kreditmanagements zunächst Fristen festgesetzt, zu denen die Forderungen erfüllt werden müssen. Wenn mit Einspruch zu rechnen sein kann, dann kann ein Mahnbescheid hilfreich sein. Wenn dann kein Widerspruch kommt, kann in kurzer Zeit ein durchführbarer Titel erlangt werden. Falls der Schuldner Widerspruch einlegt, wird es ein gerichtliches Verfahren geben.
Falls ein Schuldner in 14 Tagen, nachdem er die Mahnung im Rahmen des Forderungsmanagements erhalten hat, keine Reaktion zeigt, kann ein Vollstreckungsbescheid beantragt werden. Sollte nach 14 Tagen keine Reaktion kommen, wird der Bescheid über die Vollstreckung rechtskräftig und gleicht einem gerichtlichen Urteil. Nun kann das gesamte Vermögen desjenigen der die Schulden hat ausgeführt werden und eventuell der Kreditausgleich erlangt werden.
Wenn sich der Schuldner gegen das Forderungsmanagement wehren sollte, ist es sinnvoll, sofort eine Klage einzuleiten. Sollten dem Gläubiger sein Anspruch zugesprochen werden, bekommt er ein Urteil, welches die Zwangsvollstreckung ermöglicht.
Ein wirklich professionelles Forderungsmanagement kann schon beimit Gestaltung des Vertrags beginnen. So wird mit einer Fälligkeitsklausel vereinbart werden, wann genau gezahlt werden muss und wie das Zahlungsziel aussieht. Das sind zum Beispiel die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die nicht nur Gewährleistungsfristen und Haftungsbeschränkungen beinhalten, sondern auch Mahnkosten sowie die Inkassokosten die anfallen werden.Ebenfalls prüfungsbefähigte Rechnungen sind wichtig im Rahmen eines ordentlichen Kreditmanagement.
Wenn der Endverbraucher seine Rechnung nicht fristgerecht begleicht, muss er innerhalb von 30 Tagen darauf hingewiesen werden. In diesem Schreiben muss Datum der Rechung, die Rechnungsnummer, das Fälligkeitsdatum und die Forderungshöhe inklusive neuer Zahlungsfrist stehen. Sollte das Kreditmanagement trotz allem keine erwünschte wirkung erziehlt, wird ein Mahnverfahren angedroht, welches einen gerichtlichen Mahnbescheid zur Folge hat.

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